Steigen­de Zahl von Unter­neh­mens­ver­käu­fen in Osnabrück prognos­ti­ziert

Jedes zweite deutsche Famili­en­un­ter­neh­men steht in den nächs­ten Jahren vor einem Genera­ti­ons­wech­sel. Im IHK-Bezirk Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim sind sogar 59% aller Firmen­in­ha­ber älter als 60 Jahre. Folglich ist diese Nachfol­ge­wel­le für den von Famili­en­un­ter­neh­men gepräg­ten IHK-Bezirk Heraus­for­de­rung und Chance. Da Genera­ti­ons­wech­sel immer selte­ner in der Familie umgesetzt werden, wird die Anzahl von Unter­neh­mens­ver­käu­fen in Osnabrück voraus­sicht­lich anstei­gen. Denn Unter­neh­mens­zu­käu­fe bieten Famili­en­un­ter­neh­men Chancen zum geziel­ten Ausbau der eigenen Markt­po­si­ti­on. Kurz gesagt wirken sie als Wachs­tums­be­schleu­ni­ger und können den Fachkräf­te­man­gel lindern.

Firmen­chefs werden immer älter

Deutlich mehr als die Hälfte aller Firmen­in­ha­ber in der Region sind älter als 50 Jahre“, sagt der Ingo Claus von K.E.R.N - Die Nachfolge­spezialisten. Er ergänzt: „In den nächs­ten fünf Jahren müssen sich deshalb mehr als 3.000 Unter­neh­mer im IHK-Bezirk der Nachfol­ge­fra­ge stellen. Über 80 Unter­neh­men davon sind allein in der Stadt Bramsche ansäs­sig.“ Diese alarmie­ren­de Entwick­lung betrifft die Zukunft von mehr als 15.000 Jobs und wird aktuell noch von einer sehr guten Auftrags­la­ge im Mittel­stand überdeckt.

Von Unter­neh­mens­ver­käu­fen in Osnabrück profi­tie­ren

Den mittel­stän­di­schen Unter­neh­men eröff­net diese Entwick­lung aller­dings auch große Chancen. Da immer weniger Genera­ti­ons­wech­sel famili­en­in­tern umgesetzt werden, steigt das Angebot an nachfol­ge­be­rei­ten Firmen zukünf­tig stark an.  Denn auch die gute Beschäf­ti­gungs­si­tua­ti­on verschärft den aktuel­len Nachfol­ger­man­gel. Aus diesem Grund nutzen viele Famili­en­un­ter­neh­mer einen Unter­neh­mens­kauf, um der eigenen Firma einen Wachs­tums­im­puls zu geben. Und ganz neben­her sichert jede erfolg­reich umgesetz­te Unter­neh­mens­nach­fol­ge Arbeits­plät­ze und stärkt die Wirtschafts­kraft als auch den Wohlstand der Region Osnabrück Emsland.

Die Chancen und Stolper­stei­ne eines Unter­neh­mens­kaufs für Famili­en­un­ter­neh­men beleuch­tet ein Exper­ten­vor­trag der IHK Osnabrück und der Wirtschafts­för­de­rung Bramsche am 08.06.2017 im Rathaus der Tuchma­cher­stadt.

Doch worauf müssen sich Käufer einstel­len? 

Der Vortrag beant­wor­tet anhand vieler Praxis­bei­spie­le u.a. die folgen­den Fragen:

  • Wie suche und wo finde ich ein Unter­neh­men zum Kauf?
  • Wodurch unter­schei­den sich Unter­neh­mens­wert und Unter­neh­mens­preis?
  • Worauf ist im Hinblick auf die Verhand­lungs­füh­rung und den Inter­es­sens­aus­gleich zu achten?
  • Wie werden Überge­ber und Mitar­bei­ter in die Unter­neh­mens­über­nah­me einge­bun­den?
  • Welche steuer­li­chen und recht­li­chen Frage­stel­lun­gen sind zu beach­ten?
  • Was ist beim Vorver­trag, der Prüfung und dem finalen Kaufver­trag zu beach­ten?
  • Worauf ist bei der Integra­ti­on der neuen Firma in eine bestehen­de Struk­tur zu achten?

Der Vortrag richtet sich an Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer, die über einen Unter­neh­mens­kauf nachden­ken. Ergän­zend dazu sind die Inhal­te ebenso für Firmen­in­ha­ber geeig­net, die über einen Unter­neh­mens­ver­kauf nachden­ken und sich über die Erwar­tungs­hal­tun­gen von Inter­es­sen­ten  infor­mie­ren wollen.

Die Veran­stal­tung ist kosten­frei. Die Anmel­dung kann hier erfol­gen.

Tipps zum Weiter­le­sen:

Kosten­freie Webina­re zur Unter­neh­mens­nach­fol­ge

Praxis­bei­spiel einer erfolg­rei­chen Unter­neh­mens­nach­fol­ge im Handwerk

Inter­view: Die inner­fa­mi­liä­re Unter­neh­mens­nach­fol­ge gut vorbe­rei­ten

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