Vorbe­rei­tung der Unter­neh­mens­nach­fol­ge - 3 Praxis­tipps

Im Gespräch mit der FAZ verwies  Nils Koerber, Gründer der Unter­neh­mens­be­ra­tung K.E.R.N - Die Nachfolge­spezialisten – auf wesent­li­che Stolper­fal­len bei der Vorbe­rei­tung der Unter­neh­mens­nach­fol­ge. Er plädiert dafür, den Genera­ti­ons­wech­sel als strate­gi­sches Projekt zu planen und auch zu managen.

Erfolg­rei­che Unter­neh­mens­nach­fol­gen dauern im Durch­schnitt ein bis drei Jahre und fordern die volle Aufmerk­sam­keit und Zeit des abgeben­den Unter­neh­mers. Zeit, die er neben dem opera­ti­ven Geschäft finden muß. Hier erhal­ten Sie drei Praxis­tipps für die Vorbe­rei­tung einer erfolg­rei­chen Unter­neh­mens­nach­fol­ge.

1.) Strate­gi­sches Projekt Unter­neh­mens­nach­fol­ge

Koerber unter­streicht, dass der Genera­ti­ons­wech­sel im Unter­neh­men ein komple­xes Projekt ist und als solches gesteu­ert werden muss: „Unter­neh­mer dürfen nicht dem Irrtum unter­lie­gen, dass eine Unter­neh­mens­nach­fol­ge einfach im Alltags­ge­schäft erledigt werden kann. Sie sollte vielmehr ebenso umfas­send und präzi­se geplant werden wie eine bedeut­sa­me Inves­ti­ti­on.“

2.) Überga­be­fahr­plan schrift­lich fixie­ren

Ein Fahrplan mit Verant­wort­lich­kei­ten und Meilen­stei­nen (wie z.B. zu absol­vie­ren­de Ausbil­dun­gen, Übergang von Verant­wort­lich­kei­ten) sollte für die anste­hen­de Unter­neh­mens­über­ga­be schrift­lich fixiert werden.

Ein solcher Fahrplan zur Vorbe­rei­tung der Unter­neh­mens­nach­fol­ge beinhal­tet neben sachlich-fachli­chen Aufga­ben, wie der Klärung von steuer­li­chen oder recht­li­chen Fragen auch Kommu­ni­ka­ti­ons­the­men wie z.B. ein regel­mä­ßi­ger Nachfol­ge-Jour-Fix.

3.) Regel­mä­ßig und offen kommu­ni­zie­ren

Im Ideal­fall nehmen sich Überge­ber und Unter­neh­mens­nach­fol­ger regel­mä­ßig Zeit, um sich über den Stand des Projek­tes und Konflikt­the­men auszu­tau­schen. Hierbei empfiehlt sich der Einsatz eines neutra­len Modera­tors oder eines konflikt­lö­sen­den Media­tors bei schwer­wie­gen­de­ren Themen.

Dies trifft insbe­son­de­re auf  Famili­en­un­ter­neh­mer zu, da hier die familiä­ren Bindun­gen und das Rollen­ver­hal­ten der Genera­tio­nen beson­ders ausge­prägt sind.

Über eine regel­mä­ßi­ge und offene Kommu­ni­ka­ti­on lässt sich am einfachs­ten eine klare Aufga­ben­de­fi­ni­ti­on mit entspre­chen­de Verant­wort­lich­kei­ten festle­gen und eine lösungs­ori­en­tier­te Haltung der Projekt­be­tei­lig­ten im Alltag umset­zen.

Dies sind nur drei Punkte, auf die Nils Koerber in diesem Inter­view eingeht. Das vollstän­di­ge Inter­view zur Vorbe­rei­tung der Unter­neh­mens­nach­fol­ge finden Sie hier direkt bei der FAZ.

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